Neue Schleyerhalle


Partnermodell

Symbold für die Vision einer Veranstaltungshalle

Credits Bild: Mit Hilfe von KI erstellt

Antrag: Wie geht es weiter mit der Schleyerhalle?

Im städtischen Haushalt 2026/2027 wurde ein Investitionszuschuss an die Objektgesellschaft Schleyer-Halle und Neue Arena GmbH & Co. KG in Höhe von 45 Millionen Euro beschlossen. Da im Mai mit einer Genehmigung des Haushalts zu rechnen ist, möchten wir vor der Sommerpause in Erfahrung bringen, welche nächsten Schritte und Planungen von Seiten der Stadt für die Schleyerhalle vorgesehen sind.

Die Schleyerhalle weist erhebliche strukturelle Defizite auf. Sie verfügt nicht über ausreichende Kapazitäten, um heutige Großkonzerte durchzuführen, ihre Größe ist mit vielen Produktionen inkompatibel und die technische Ausstattung kann nicht mit Hallen anderer Großstädte Deutschlands konkurrieren. Aufgrund dieser Probleme und auch unter energetischen Gesichtspunkten besteht zügiger Handlungsbedarf. Eine Verschleppung des Themas führt zu dem Verlust eines bedeutenden Wirtschaftsfaktors für die Stadt, was wir uns im aktuellen Umfeld nicht leisten können.

Daher soll geprüft werden, inwiefern eine neue, technisch auf dem neuesten Stand befindliche Veranstaltungshalle realisiert werden kann. Insbesondere soll dabei eine Public-Private-Partnership (PPP) in Betracht gezogen werden. Dieses bewährte Modell kann dazu beitragen, dass private Investoren einen erheblichen Anteil der Finanzierung übernehmen und die Stadt im aktuell fiskalisch angespannten Umfeld entlastet wird. Durch die Einbindung eines Hallenbetreibers ergibt sich zudem der starke Vorteil, dass über dessen internationales Netzwerk verstärkt große Tourneeproduktionen für den Standort gewonnen werden können. Die Partnerschaft kann zudem so ausgestaltet werden, dass die Stadt zu jeder Zeit eine ausreichende Hoheit in für sie wichtigen Fragen, etwa in der Veranstaltungsplanung für traditionelle oder stadteigene Veranstaltungen, behält.

Wir fordern:

Die Referate WFB und SWU berichten noch vor der Sommerpause in einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Technik und des Wirtschaftsausschusses über den Stand der Planungen für die Schleyerhalle, benennen aktuelle Herausforderungen und legen einen groben Zeitplan dar.

Antragssteller: Alexander Kotz / Nicole Porsch / Beate Bulle-Schmid / Klaus Wenk

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Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (46,5 KiB)

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