Unterirdische Altglascontainer


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Altglascontainer sind städtebaulich unschöne Punkte im Stadtbild und sorgen vor Ort für Lärm und Dreck. Kurzum stellen Altglascontainer eine „sperrige Infrastruktur“ dar, die wir zwar brauchen, aber die eigentlich niemand direkt vor der Haustür haben möchte. Daher halten wir eine flächendeckende Einführung von Niederflur-Glascontainern für einen guten Weg für Stuttgart.

Die unterirdischen Behälter sorgen für einen erstaunlich leisen Flascheneinwurf, haben ein etwa dreifach so großes Fassungsvermögen wie bisher eingesetzte Container, was möglicherweise sogar eine langfristige Reduzierung der Containerstandorte ermöglichen könnte, und der Flascheneinwurf wäre auch für kleinere Menschen oder Rollstuhlfahrer problemlos erreichbar.

Die uns bisher bekannten Vorteile sind sehr vielversprechend. Die Stadt Frankfurt nutzt diese unterirdischen Container bereits seit Jahren und auch ein Gespräch mit der Stadtverwaltung Meerbusch bestätigte der CDU die sehr positive Seite dieser Art von Glascontainern. Das Glasentsorgungsunternehmen Remondis, welches auch für Stuttgart zuständig ist, erklärte, dass keine speziellen Entsorgungsfahrzeuge für die Entleerung der unterirdischen Glascontainer notwendig sind und der bisherige Fahrzeugbestand mit seinem Kran die Entleerungsaufgabe von Niederflur-Glascontainern erfüllen könne. Folglich fehlen für eine Umsetzung in Stuttgart lediglich nur noch die Tiefbauarbeiten, damit auch in Stuttgart unterirdische Altglascontainer an zentralen und wohnungsnahen Standorten eingesetzt werden können.

Für die Installierung der ersten unterirdischen Altglascontainer in Stuttgart, beantragen wir ein Budget von 150.000 €.

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