Cerro Abajo


Wiederholung 2027?

Symbolbild für Cerro Abajo 2027 in Stuttgart

Credits Bild: Mit Hilfe von KI erstellt

Antrag: Der Kessel ruft nach Runde zwei – Cerro Abajo soll wieder nach Stuttgart

Stuttgart kann große Sportveranstaltungen – und das vergangene Wochenende hat das eindrucksvoll gezeigt. Red Bull Cerro Abajo war ein außergewöhnliches Ereignis für unsere Stadt: Rund 90.000 Menschen entlang der Strecke, internationale Spitzenfahrer und eine Atmosphäre, die man in dieser Form nicht oft erlebt. Die Bilder aus dem Kessel haben gezeigt, welches Potenzial Stuttgart gerade wegen seiner besonderen Topografie für ein solches Urban-Downhill-Format bietet.

Für uns als CDU-Gemeinderatsfraktion ist deshalb klar: Dieses Event sollte keine einmalige Sache bleiben. Wenn eine Veranstaltung so viele Menschen begeistert und weit über die eigentliche Mountainbikeszene hinaus Aufmerksamkeit erzeugt, dann ist das ein starkes Argument für eine Wiederholung.

Was Red Bull hier organisatorisch, sportlich und logistisch auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung mitten in einer Großstadt zu planen und umzusetzen, ist alles andere als selbstverständlich. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der Besuch für die Zuschauer kostenlos möglich war. Gerade vor dem Hintergrund der äußerst angespannten Haushaltslage der Stadt ist es besonders attraktiv, wenn ein solches internationales Spitzensportevent mit minimaler finanzieller Belastung für die Landeshauptstadt realisiert werden kann.

Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Effekt: Eine Veranstaltung dieser Größenordnung bringt Menschen aus der Region und darüber hinaus nach Stuttgart. Davon profitieren Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel. Gleichzeitig entstehen Bilder und Eindrücke unserer Stadt, die weit über Stuttgart hinauswirken und damit auch einen wertvollen Beitrag für Stadtmarketing und Tourismus leisten.

Andere Austragungsorte zeigen, dass Cerro Abajo nicht zwingend ein einmaliges Gastspiel bleiben muss. Genua etwa ist bereits mehrfach Austragungsort gewesen. Genau deshalb sollten wir in Stuttgart jetzt nicht abwarten, sondern frühzeitig deutlich machen: Wir können uns sehr gut vorstellen, Cerro Abajo erneut in den Kessel zu holen.

Natürlich liegt die Entscheidung über die zukünftigen Austragungsorte in erster Linie bei Red Bull. Aber die Stadt kann und sollte ein klares Signal senden. Wer solche Veranstaltungen in Stuttgart haben möchte, muss rechtzeitig das Gespräch suchen und deutlich machen, dass wir als Austragungsort weiterhin großes Interesse haben.

Stuttgart hat mit Cerro Abajo eine Veranstaltung erlebt, die sportlich außergewöhnlich war, starke Bilder produziert hat und vielen Menschen positiv in Erinnerung bleiben wird. Sie hat gezeigt, dass unsere Stadt auch abseits klassischer Sportstätten die Bühne für internationale Spitzensportveranstaltungen sein kann. Diesen Rückenwind sollten wir nutzen.

Wir beantragen:

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, zeitnah mit Red Bull in Gespräche über eine erneute Austragung von Cerro Abajo in Stuttgart einzutreten und das klare Interesse der Landeshauptstadt an einer Wiederholung des Events, möglichst bereits im Jahr 2027, zu signalisieren.

Sofern eine erneute Austragung – wie bislang – mit gleicher minimaler finanzieller Beteiligung der Landeshauptstadt realisiert werden kann, soll auf eine entsprechende Vereinbarung hingewirkt werden.

Sollten sich für eine Wiederholung gegenüber der bisherigen Austragung veränderte finanzielle Modalitäten ergeben, ist der Gemeinderat frühzeitig über die daraus entstehenden finanziellen Auswirkungen zu informieren.

Antragssteller: Alexander Kotz / Jürgen Sauer / Dr. Markus Reiners / Klaus Wenk / Nicole Porsch

Hashtags: #CerroAbajo #RedBull #spitzensport #UrbanDownhill #JetztHandeln #politik #cdu #StuttgartCity #benztown #stuttgart

Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (49,2 KiB)

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