Corona-Krise: Welche Lehren ziehen wir für die Jugendarbeit?


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Unter dem Motto "WIR SIND DA" lebt die mobile Jugendarbeit in Stuttgart trotz der
Corona-Krise weiter. Unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen sind Streetworker teilweise
noch unterwegs und auch die Notfallpräsenz wird gewährleistet. Dies zeigt, welch wichtigen
Stellenwert die Jugendarbeit für Stuttgart annimmt.
Darüber hinaus tragen Telefon- und Videokonferenzen sowie Angebote auf Instagram und
WhatsApp zum Aufrechterhalten der Kontakte bei. Zudem wird mit der Ideenwerkstatt
Stuttgart der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft eine digitale Plattform mit zahlreichen
Informations- und Kontaktmöglichkeiten geboten.
Für den Gemeinderat und die Stadtverwaltung sollte sich daher nun die Frage stellen, wie
stark die digitalen Angebote angenommen werden, welche sozialen Folgen damit
einhergehen und welche Potentiale zukünftig genutzt werden können.
Deshalb fragen wir:
1. Wie stark werden die digitalen Angebote der mobilen Jugendarbeit, aber auch der
Stuttgarter Jugendhausgesellschaft angenommen? Welche positiven Effekte, aber auch
Probleme haben sich gezeigt?
2. Wie kann sichergestellt werden, dass zielgerichtet alle Altersklassen der Jugendarbeit
auch digital erreicht werden können? Hierzu zählen auch die Vielzahl an Jugendlichen, die
durch die Corona-Krise gegenwärtig nicht an einem geregelten Schulbetrieb teilnehmen
können.
3. Welche digitalen Potentiale können auch für die Zeit nach der Corona-Krise genutzt
werden? Gibt es bestehende oder neue Angebote, die sich als besonders effektiv und
nachhaltig bewiesen haben?

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