E-Sport strategisch begleiten


Viele junge Menschen spielen in ihrer Freizeit Onlinespiele, wie zum Beispiel FIFA oder Counter-Strike. Der dadurch stark wachsende Onlinespielemarkt hat zur Folge, dass es im Onlinespielebereich eine Fülle an organisierten Wettkämpfen gibt, welche unter dem Begriff E-Sport zusammengefasst werden. Alleine für 2021 werden weltweit 470 Millionen Zuschauer für E-Sport Wettkämpfe prognostiziert. Auch für die Zeit nach 2021 wird dem E-Sport Markt ein großes Wachstum vorausgesagt.

Wir stellen fortführend zur Beantwortung unserer Anfrage 325/2020 und der sich immer deutlicher abzeichnenden Wichtigkeit von E-Sport in unserer Gesellschaft fest, dass die Stadt Stuttgart den E-Sport strategisch begleiten sollte. Sogenannte "Ballerspiele" oder das exzessive Spielen vor einem Bildschirm sollten bewusst und reflektiert stattfinden, auf keinen Fall unkontrolliert.

Wir stellen daher an die Stadtverwaltung folgenden Antrag:

1. Wie bewertet die Verwaltung den Einsatz von Mentoren in E-Sport Vereinen und wie könnte ein Modell aussehen, damit ein bewusstes und reflektiertes Spielen stattfinden kann?

2. Welche öffentlichen E-Sport Turniere könnte die Stadt Stuttgart ins Leben rufen, die sich fernab von "Ballerspielen" bewegen? Da Stuttgart die Automobilhauptstadt Deutschlands ist wäre es schön, wenn Rennspiele wie zum Beispiel F1-2021, Gran Turismo Sport oder Dirt Rallye 2.0 in Betracht gezogen werden.

3. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, um bewegungsintensive Spiele wie zum Beispiel Wii-Sports oder Kinect-Sport, in der Stuttgarter E-Sport Vereinswelt zu etablieren?

4. Welche Kosten würden auf die Stadt Stuttgart zukommen, wenn Maßnahmen umgesetzt werden?

Antragssteller: Ioannis Sakkaros / Dr. Markus Reiners

Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (179,7 KiB)

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