Entscheidung zum Weihnachtsmarkt nicht vorschnell treffen


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Nach der Absage des Frühlingsfestes, des Volksfestes und nun auch des Weindorfs steht
auf dem Stuttgarter Veranstaltungskalender auch noch der Ende des Jahres stattfindende
Weihnachtsmarkt. Aktuell ist unklar, ob dieser stattfinden kann. Dies liegt unter anderem
auch darin begründet, dass das Land Großveranstaltungen bisher bis zum 31. August 2020
verbietet. Für die Zeit danach, insbesondere die letzten Wochen des Jahres, sind noch
keine sicheren Prognosen möglich.
Insofern ist es wünschenswert, dass eine Entscheidung über die Durchführung des
Weihnachtsmarktes nicht vor dem Ende der gemeinderätlichen Sommerpause, daher
Anfang September, gefällt werden sollte. Anders als bei den bisher abgesagten
Großveranstaltungen benötigt der Weihnachtsmarkt eine deutlich kürzere Vorlaufzeit für die
Vorbereitungen durch die in.Stuttgart. Zudem sind die Weihnachtsmarktbeschicker stärker
denn je auf die Einnahmen durch den umsatzstarken Weihnachtsmarkt angewiesen.
Sollte daher eine Durchführung aus infektiologischer Sicht möglich und bundes- wie
landesrechtlich zulässig sein, so sollte die Stadtverwaltung gemeinsam mit der in.Stuttgart
über eine Verlängerung der Spieltage nachdenken. Eine Verlängerung könnte nicht nur die
Besuchermassen etwas entzerren, sondern auch den Beschickern die Möglichkeit von
erhöhten Umsätzen ermöglichen.
Deshalb beantragen wir:
1. Die Stadtverwaltung entscheidet gemeinsam mit der in.Stuttgart erst nach dem Ende der
Sommerferien über die Durchführung des Stuttgarter Weihnachtsmarkts.
2. Sollte einer Durchführung aus gesundheitlicher wie rechtlicher Sicht nichts im Wege
stehen, so tritt die Verwaltung in Gespräche mit den Beschickern des Weihnachtsmarktes,
um eine Verlängerung des Zeitraums zu prüfen.

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