Europa für Alle!


Stuttgart ist nicht nur das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Zentrum des Südwestens, sondern alleine schon durch die geographische Lage eine Kernregion des europäischen Kontinents. Es wundert daher nicht, dass die Landeshauptstadt mit am stärksten vom europäischen Integrationsprozess profitiert. Doch in einer Zeit, in der durch Links und Rechts am europäischen Projekt und an der europäischen Idee gezweifelt wird, braucht es einen umso stärkeren Einsatz für die EU und unser Zusammenleben. „Aus diesem Grund sind wir als CDU-Fraktion der Überzeugung, dass jedem jungen Stuttgarter und jeder jungen Stuttgarterin die Chance gegeben werden sollte, Europa zu erleben und damit die ganz persönliche Europaerfahrung zu machen. Der beste Weg dafür ist ein kostenloser Schüleraustausch ins europäische Ausland“, so CDU-Fraktionschef Alexander Kotz. Zweifelsfrei spielen gerade im jungen Alter die freie Mobilität und das Reisen in Europa, das Erkunden neuer Kulturen und auch das Entdecken, dass wir in Europa in all unserer kulturellen Vielfalt doch gleiche Werte und Normen teilen, eine ganz wesentliche Rolle, gerade für den interkommunalen Austausch. In diesem Sinne beantragt die CDU-Gemeinderatsfraktion im Rahmen des Doppelhaushalts 2020/2021 ein umfassendes und ganzheitliches Schüleraustauschprogramm für alle Stuttgarter Schülerinnen und Schüler ins europäische Ausland. „Anders als in den anderen Fraktionen wollen wir nicht, dass sich nur ein bestimmter Kreis von Jugendlichen die Europaerfahrung leisten können, sondern unser europäisches Herzensprojekt für Alle ermöglicht wird. Hierfür beantragen wir 2,5 Mio EUR jährlich. Wir könnten uns vorstellen, dass sich das Programm auch an unseren europäischen Städtepartnerschaften orientiert. Eins ist ohnehin klar: Wir diskutieren viel und zu Recht über die unterschiedlichsten Projekte, aber kein Euro ist besser angelegt, als in das Bewerben der europäischen Idee bei denjenigen, die zukünftig unsere Stadtgesellschaft mittragen werden“, so Kotz abschließend. Der Antrag der CDU-Fraktion liegt nun bei der Stadtverwaltung und wird in den kommenden Wochen beraten werden. Der Gemeinderat und die Verwaltung werden zeigen müssen, wie wichtig ihnen Europa und unsere Jugend am Ende des Tages wirklich sind.

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