Gibt es ein Management für die VHS?


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Wie in vielen weiteren Bereichen des gesellschaftlichen Lebens hat die Corona-Pandemie
leider auch die Stuttgarter Volkshochschule schwer getroffen. Berichte der Presse folgend
könnte in diesem Jahr ein Defizit von über 3. Mio EUR unter dem Strich stehen.
Gerade die VHS Stuttgart lebt von ihrem guten Image. Das vielfältige Angebot dieser nicht
wegzudenkenden Einrichtung unserer Stadtgesellschaft ist eine wichtige Säule für das
lebenslange Lernen. Gerade eine solche Einrichtung profitiert folglich vom guten Ansehen.
Umso mehr verwundert es, wieso es überhaupt zu dieser Berichterstattung kommen
musste. Das Defizit der VHS Stuttgart ist der Stadtverwaltung nicht erst seit den Berichten
in der Presse bekannt. Deshalb stellt sich aus unserer Sicht die Frage, wieso die Vertreter
der Stadtverwaltung im Aufsichtsrat bzw. das zuständige Referat SI die gemeinderätlichen
Gremien nicht bereits früher über diese bestehende Problematik unterrichtet haben. Es ist
schwer zu ertragen, solche für den Gemeinderat unumstritten wichtigen Vorgänge auch
noch aus der Presse entnehmen zu müssen.
In dieser Konsequenz stellt sich die Frage, ob es von Seiten der zuständigen
Fachverwaltung bzw. Referatsspitze des Referats Soziales und Integration (SI) überhaupt
ein (Krisen-)Management für die VHS gibt?
Deshalb fragen wir:
1. Wie gedenkt der Aufsichtsratsvorsitzende der VHS oder seine Stellvertreterin die
vorliegende Problematik hinsichtlich der VHS und ihrem zu erwartenden Defizit zu lösen?
Welche Strategie ist nun angedacht?
2. Es wird ein mündlicher Bericht in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 24. Juni
2020 beantragt.

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