Großbrand im SSB Busdepot kann auch eine Chance sein


Vor wenigen Tagen waren wir alle entsetzt über den Großbrand im SSB Busdepot in Gaisburg. An erster Stelle sind wir froh, dass es keine Schwerverletzten oder gar Tote gab. Zweitens möchten wir allen denjenigen herzlich danken, die dazu beigetragen haben, dass es zu keinem noch größeren Schaden gekommen ist. Dank gebührt den Kameradinnen und Kameraden der Stuttgarter Feuerwehr,
der Polizei und allen am Einsatz beteiligten Kräften. Ebenfalls ein Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer SSB, die durch ihren beherzten Einsatz zahlreiche Busse aus dem Gefahrenbereich gerettet haben.

Aus zwei Gründen kann es nun dazu kommen, dass die gewaltige Überdachung des Busdepots komplett erneuert werden muss. Zum einen weil die Statik eventuell eine Instandsetzung der beschädigten Überdachung nicht zulässt und auch weil eventuelle heutige Brandschutzanforderungen mit der vorhandenen Konstruktion nicht möglich sein könnten.

Für den Fall einer Kompletterneuerung stellen wir die Frage, ob es nicht die Möglichkeit gäbe, die neue Dachkonstruktion auf der großen Fläche so zu gestalten, dass darauf – also sozusagen im ersten Stock – Wohnraum z.B. für SSB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen werden könnte. Das praktische Erleben der letzten Jahrzehnte mit mehreren Wohnungen in unmittelbarer Nähe des Busdepots im Gewerbegebiet zeigen, dass es keine Lärmimmissionen gibt, die hier ein Wohnen nicht möglich machen würden. Wir hoffen, das dies auch planrechtlich mit entsprechenden Schutzmaßnahmen und Wohnungsanordnungen möglich ist.

Unabhängig davon ist für uns selbstverständlich, dass auf jeden Fall künftig auf dieser großen Dachfläche eine Photovoltaik Anlage installiert werden muss.

Wir beantragen, dass dieser Antrag auf die Tagesordnung einer Sitzung des Stadtentwicklungs- und Technikausschusses (STA) im Oktober oder November gesetzt wird und die SSB und die Verwaltung zu den aufgeführten Punkten entsprechend berichten.

Antragssteller: Alexander Kotz / Jürgen Sauer / Ioannis Sakkaros / Dr. Markus Reiners

Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (186,0 KiB)

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