Hilfestellung für Senioren bei der Vergabe von Impfterminen gegen das Coronavirus


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Die Impfung ist der einzige Weg, um nachhaltig trotz Coronavirus wieder zu einem normalen Leben gelangen zu können. Gerade ältere Menschen sehnen oft die Impfung herbei, haben sie sich doch oft zum eigenen Schutz in den letzten Monaten in eine Art „Selbstisolation“ begeben und viele persönliche Kontakte vermieden.
Seit der Freischaltung der bundesweiten Telefonnummer zur Vereinbarung eines Impftermins haben sich aber viele Senioren, die zu Hause leben, die Finger sozusagen wund gewählt, ohne jedoch erfolgreich zu einem Impftermin zu gelangen. Darüber hinaus ist es auch vielen Senioren nicht möglich, online einen Impftermin zu vereinbaren, da sie nicht über die dazu notwendige technische Ausrüstung oder das entsprechende Können verfügen.
Die älteren Menschen fühlen sich häufig alleine gelassen und überfordert und fragen sich, wie sie einen Impftermin bekommen können.
Die Stadt Konstanz geht mit gutem Beispiel voran, indem sie, wie der Stuttgarter Presse zu entnehmen war, die Initiative ergreift und alle älteren Menschen, die aktuell geimpft werden dürfen und die noch zu Hause leben, anschreibt, um ihnen Hilfestellung bei der Terminvereinbarung anzubieten.
Wir halten es für dringend erforderlich, dass auch den Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern bei der Vergabe eines Impftermins ein Hilfeangebot unterbreitet wird. Dabei geht es uns nicht um die aktuell schwierige Situation rund um den Impfstoffbestand, sondern vielmehr um die Zeit, wenn dann ausreichend Impfstoff vorhanden ist.
Deshalb fragen und beantragen wir:
1. Welche Möglichkeiten hat die Stadt, um ältere Menschen, die geimpft werden dürfen und wollen, bei der Terminvergabe und entsprechender Information zu unterstützen, sobald genügend Impfstoff vorliegt?
2. Die Stadt möge die möglichen Hilfestellungen so schnell wie möglich umsetzen.

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