Hitzeplan


Vulnerable Gruppen

Interfraktioneller Antrag: Vulnerable Gruppen bei Hitze schützen!

Begründung:

Die nächste Hitzewelle in Deutschland – und somit auch Stuttgart – steht an und in Stuttgart haben wir Temperaturen von bis zu 36 °C, wobei die Kessellage von Stuttgart zu einer weiteren Aufheizung der Stadt führt. Hohe Hitze- und Extremwetterereignisse werden in Zukunft wohl keine Ausnahmeerscheinungen bleiben. Während alle Bevölkerungsgruppen von der Hitze betroffen sind, sind vulnerable Gruppen wie Seniorinnen und Senioren und vorerkrankte Menschen besonders durch die Hitze gefährdet, vor allem dann, wenn sie zusätzlich noch alleinstehend sind.

In anderen Ländern, wie z.B. den USA, richten die Behörden in Städten wie Boston, Washington und New York klimatisierte „Kühlzentren“ in öffentlichen Gebäuden wie Bibliotheken, Jugend-, Familien- und Seniorenzentren an extrem heißen Tagen ein. Die Kühlzentren sind für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und können über einen Online-„Standortfinder“ ausfindig gemacht werden. In Frankreich gehen die Behörden noch einen Schritt weiter. Hier gibt es bereits Konzepte, um vulnerable Gruppen bei Hitze zu schützen. Unter anderem werden Register für Schutzbedürftige geführt und die Behörden erkundigen sich bei extremer Hitze nach deren Wohlbefinden.

Ein solches Konzept erachten wir auch in Stuttgart als sinnvoll.

Wir fragen daher an:

1.) Welche Überlegungen gibt es auf Seiten der Sozialverwaltung, ein solches Schutzkonzept auf den Weg zu bringen?

2.) Welche sonstigen Möglichkeiten gibt es, um die vorgenannte Personengruppe bei extremer Hitze vor gesundheitlichen Risiken zu schützen?

Antragssteller: Beate Bulle-Schmid / Iris Ripsam

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Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (189,6 KiB)

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