Kontakte reduzieren - ÖPNV-Takt dem Lockdown anpassen


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Seit dem 13. Dezember 2020 gelten in Baden-Württemberg aufgrund der pandemischen Situation verschärfte Ausgangsbeschränkungen zwischen 5 und 20 Uhr und eine mit Ausnahmetatbeständen geschmückte Ausgangssperre ab 20 Uhr bis 5 Uhr. Auch die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz und die damit neu gefasste Corona-Verordnung des Landes vom 16. Dezember 2020 haben an diesen Regelungen nichts geändert. Somit ist klar, dass sich die Mobilitäten im öffentlichen Raum nach 20 Uhr auf ein wesentliches Minimum reduziert haben.
Hinzu kommt die Schließung des Einzelhandels, welche ebenfalls bereits vor 20 Uhr zu deutlich leereren Straßen beiträgt. In der logischen Konsequenz lässt sich seit einigen Tagen beobachten, dass Busse und U-Bahnen in den Abendstunden zum normalen Takt verkehren und dabei viel Luft und wenig Menschen transportieren. In diesem Sinne sollte, insbesondere zur Entlastung und zum Schutz der SSB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Taktung des Fahrplans an die Lockdown-Situation und die abendliche Ausgangssperre kurzfristig angepasst werden.
Deshalb beantragen wir:
Die Verwaltung prüft gemeinsam mit der SSB, wie kurzfristig die Fahrplantaktung der U-Bahnen und Busse an die geänderte Situation hinsichtlich des Lockdowns und der Ausgangssperre für die Dauer dieser Maßnahmen angepasst werden kann. Insbesondere eine Dehnung der Taktung nach 20 Uhr wird in Erwägung gezogen.

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