Pressemitteilung: Massenpartyexzesse am Max-Eyth-See beenden


Nächtliches Aufenthaltsverbot am Wochenende ab 22 Uhr prüfen

Bereits einige Male in diesem Jahr - zuletzt an zwei Samstagen in Folge - mussten Bewohner im Umfeld des Max-Eyth-Sees die Begleiterscheinungen von Massenpartys am See ertragen und Spaziergänger eine rücksichtslose Vermüllung der Wiesen hinnehmen. Darüber hinaus gab es dabei auch mutwillige Beschädigungen z. B. von City-Bikes und Müllberge in Stadtbahnen. Dieser Zustand ist für uns als CDU-Gemeinderatsfraktion völlig inakzeptabel. Grundsätzlich wollen wir das Feiern im öffentlichen Raum keineswegs verbieten, dennoch ist der aktuelle Zustand nicht weiter tragbar. Es muss dringend eingegriffen werden, um Recht und Ordnung am Max-Eyth-See wieder her zu stellen. „Feiern ja – Exzesse nein“ lautet hier unsere klare Ansage.

Während Vögel durch eine Sichtschutzwand vor den Blicken der Ausflugsgäste geschützt werden müssen, scheint die massive Beeinträchtigung von Anwohnern, Pflanzen- und Tierwelt durch die Feierwütigen bei den Polizeibehörden nicht oberste Priorität zu haben.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion, Maximilian Mörseburg, forderte deshalb: "Verwaltung und Landespolizei müssen spätestens bis zum kommenden Wochenende mit einem Plan aufwarten, wie weitere Massen-Partynächte am See verhindert werden können. Wir fordern Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier auf, ein befristetes nächtliches Aufenthaltsverbot am Wochenende ab 22 Uhr zu prüfen." Am Marienplatz und Feuersee wurde diese kurzfristige Maßnahme zu Beginn des Sommers bereits erfolgreich durchgeführt. Wir fordern deshalb am Max-Eyth-See unverzüglich eine ähnliche Maßnahme, um den Anwohnern wieder eine geruhsamere Nacht zurückzugeben.

Dr. Markus Reiners, stellvertretender Fraktionsvorsitzender ergänzt: "Um das Problem langfristig zu lösen, müssen die Polizei und der kommunale Ordnungsdienst dringend gestärkt werden. In den Stadtbezirken sowie in der Innenstadt braucht es wieder Ansprechpartner, die nachhaltig für Ordnung und Sauberkeit sorgen und im Bedarfsfall genügend Kräfte, um auch unübersichtliche Lagen in den Griff zu bekommen. Wir werben deshalb weiterhin für eine deutliche personelle Verstärkung im Ordnungsamt und werden dies auch in den beginnenden Haushaltsplanberatungen einfordern“.

Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (125,3 KiB)

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