Mehr Sicherheit für Frauen


Frauen fühlen sich zu später Stunde in Stuttgart unwohl, dieser Tenor konnte des Öfteren aus den regionalen Zeitungen entnommen werden, auch eine Demonstration des Frauenkollektivs Stuttgart im mittleren Schlossgarten zu diesem Problem sorgte für Aufsehen. Wiederholt wurden die schlechte Beleuchtung im öffentlichen Raum, aber auch unangenehme Situationen im öffentlichen Nahverkehr und Parks zur Sprache gebracht. Auch eine Umfrage des Jugendrates Stuttgart West unter jungen Frauen zeichnet ein
ähnliches Bild. Bei Dunkelheit kann die Stadt Stuttgart ihren Bürgerinnen an vielen Orten kein zufriedenstellendes Sicherheitsgefühl ermöglichen.

Wir können dieses Gefühlsbild sehr gut nachvollziehen, sind Orte wie zum Beispiel der Schlossgarten teilweise extrem schlecht beleuchtet, auch unbegleitete Fahrten im ÖPNV zu fortgeschrittener Stunde können unangenehm sein.

Den Hilferuf unserer Bürgerinnen nehmen wir sehr ernst, wir fragen deshalb:

1. Sieht die Stadtverwaltung die Gesamtsituation zur Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum ähnlich und wie schätzt die Stuttgarter Polizei die Situation ein?

2. Wie bewertet die Verwaltung die aktuelle Beleuchtung bei Dunkelheit im öffentlichen Raum und welche Änderungen sind hier in naher Zukunft geplant?

3. Gibt es im Bereich der SSB-AG aktuell Sicherheitspersonal, welches am späten Abend an Haltestellen sowie in Bussen und Bahnen für mehr Sicherheit sorgt und sind in diesem Bereich Verbesserungen geplant?

4. Welche weiteren Maßnahmen könnte die Stadt Stuttgart auf den Weg bringen, um die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum zu vorgerückter Stunde merklich zu verbessern?

5. Die Verwaltung gibt einen Überblick, welche Kosten auf die Stadt zukommen würden, wenn weitere Maßnahmen umgesetzt werden.

Antragssteller: Beate Bulle-Schmid / Dr. Markus Reiners / Iris Ripsam / Bianka Durst

Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (238,5 KiB)

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