Mehr Sporthallen für Stuttgart


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Antrag als PDF (212,8 KiB)

Die Anzahl der Sporthallen in Stuttgart muss flächendeckend ausgebaut werden. Nur so haben die Sportvereine in unserer Stadt eine Chance, ihre Wartelisten abzubauen und in Zukunft auch den Kindern und Jugendlichen ein Bewegungsangebot zu machen, die bisher
unberücksichtigt geblieben sind, weil die Hallenkapazitäten dafür gefehlt haben.

Zu diesem Ergebnis kommt der Zukunftsworkshop „Sport und Bewegung in Stuttgart 2030“, den die Sportverwaltung im März dieses Jahres veranstaltet hat. Wir schließen uns dieser Forderung an und sind bereit, beginnend mit den diesjährigen Haushaltsberatungen in Zukunft alle zwei Jahre Mittel a.) für die Planung mindestens einer neuen Sporthalle und b.) für den Bau mindestens einer neuen Sporthalle zu beschließen, die in Folge zuvor bewilligter Planungsmittel Haushaltsreife erlangt haben und realisiert werden können.

Neben dem Bau neuer Sporthallen geht es uns auch bei der Vergabe von Hallenzeiten um eine möglichst optimale Auslastung bestehender Sporthallen und Sportflächen, für die wir gerne die Möglichkeit zum Beispiel der digitalen Buchung schaffen wollen.

Deshalb beantragen wir:

1. Die Bereitstellung des in der GRDrs. 596/2019 genannten Betrages von 300.000 € zur Erarbeitung einer umfassenden Hallenkonzeption für unsere 23 Stadtbezirke.

2. Die Bereitstellung der dort ebenfalls genannten Pauschale von 600.000 € pro Jahr (= 1,2 Mio. Euro im DHH 2020/21) für Standortuntersuchungen, Machbarkeitsstudien und Vorplanungen benötigter neuer Turn- und Sporthallen.

3. Die Schaffung der zwei für die Erstellung und Umsetzung der Hallenkonzeption nötigen zusätzlichen Stellen in A12 beim Sportamt (siehe GRDrs. 596/2019) im Rahmen des Stellenplans zu beschließen.

4. Die Bereitstellung von städtischen Zuschussmitteln für die drei Vereinsbauvorhaben von SportVg Feuerbach 1883 e.V. in Höhe von 1,54 Mio. € , MTV Stuttgart 1843 e.V. in Höhe von 3,08 Mio. € sowie des TV Cannstatt e.V. in Höhe von 2,86 Mio. €.
Mit den beiden zuletzt genannten Projekten, für die in den Haushaltsberatungen vor zwei Jahren bereits Zuschüsse bewilligt worden sind, werden Aufgaben der Stadt zum Bau von Turnhallen im Sinne der Hallenkonzeption 2030 übernommen.

5. Einen Bericht zur 1. Lesung, wie der aktuell eingestellte Betrag von 2 Mio. Euro in der grünen Liste für die weiteren Planungen bis zur Baubeschlussreife für das Sportzentrum Q 22 im Neckarpark zustande kommt und wie weit die Gespräche mit Land und Bund für eine mögliche Kofinanzierung dieses Vorhabens gediehen sind.

6. Die Stadtverwaltung entwickelt eine Online-Plattform zur optimalen Ausnutzung der vorhandenen städtischen Sporthallen und Sportflächen.

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