Mehr Wettbewerb bei Notabholungen


Bei unklaren Todesfällen muss der untersuchende Arzt die Kriminalpolizei einschalten, um die Todesursache feststellen zu lassen. In Stuttgart betrifft dies jährlich ca. 640 Fälle.

Die Verstorbenen werden von einem Bestatter zur behördlichen Untersuchung zum Pragfriedhof gebracht. Derzeit kostet die Notabholung für Hinterbliebene jeweils 560 €, die zu den übrigen Bestattungskosten dazukommen.

In Stuttgart wird üblicherweise ein Bestatter mittels Ausschreibung für Notabholungen beauftragt. In anderen Städten besteht die Möglichkeit, dass sich mehrere Unternehmen abwechseln, wie man am Beispiel der Fildern sehen kann. Auch andere Kommunen lassen einen größeren Wettbewerb zu, bei dem sich mehrere Anbieter abwechseln. Dies führt letztendlich zu wesentlich geringeren Kosten für die Hinterbliebenen.

Wir fragen:

1. Ist es möglich, auch in Stuttgart die Notabholungen auf mehrere Unternehmen zu verteilen?

2. Könnte mehr Wettbewerb zu geringeren Kosten für die Hinterbliebenen führen?

3. Ist es möglich, dass Hinterbliebene, im Fall einer Notabholung, ein Unternehmen ihres Vertrauens beauftragen?

Antragssteller: Beate Bulle-Schmid / Fritz Currle

Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (237,7 KiB)

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