Menschen mit Behinderung das Schwimmen ermöglichen


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Nachdem sich Bund und Länder auf eine Reihe an Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen
geeinigt haben, hat die baden-württembergische Landesregierung ein Ampelsystem für die
verschiedenen Bereiche des öffentlichen Lebens entworfen. Dieses Ampelsystem sieht unter anderem
die Öffnung der Schwimmbäder für Schwimmkurse und Schwimmunterricht ab Pfingsten, sofern die
Infektionszahlen sich stabilisieren, vor.
Nun gibt es in Stuttgart eine Reihe an Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Behinderungen und
chronischen Erkrankungen, die auf das Schwimmen im medizinischen Sinne angewiesen sind oder
durch welches ihre Beschwerden gelindert werden können. Hierfür liegt in aller Regel ein ärztliches
Attest vor.
In diesem Sinne ist es absolut selbstverständlich, dass die Schwimmbäder nicht nur für
Unterrichtskurse eröffnet werden können, sondern auch für medizinische Zwecke, um den betroffenen
Personen mit einem ärztlichen Attest den Zugang zu den Schwimmbädern zu ermöglichen.
Deshalb beantragen wir:
1. Die Stadtverwaltung prüft und vollzieht eine Öffnung der Schwimmbäder für Personen, die durch ein
ärztliches Attest auf Schwimmkurse oder den Schwimmsport im Allgemeinen angewiesen sind.
2. Sollte ein solcher Verwaltungsakt landesrechtlich noch nicht abgedeckt sein, ersucht die
Stadtverwaltung die Landesregierung eine solche Öffnung schnellstmöglich zu ermöglichen.
3. Zudem kommuniziert die Stadtverwaltung im Falle der Öffnung diese Maßnahme wirksam, um
betroffenen Personen zügig das Schwimmen wieder zu ermöglichen.

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