Neu- und Erweiterungsbau der Grund- und Park-Realschule Stammheim ermöglichen! Neuen Standort für Hübner-Pavillon suchen


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Seit der Zusammenlegung der Park-Realschule mit der Stammheimer Grundschule braucht der Stadtbezirk Stammheim dringend einen neu gestalteten Schulort. Die Schulgebäude sind renovierungsbedürftig, müssen energetisch und technisch überholt werden und sind für den wachsenden Bezirk viel zu klein. Es fehlen Räume für den Ganztag und die Essensversorgung der beiden Schulen sowie Unterrichtsräume und ein Verwaltungsbereich für eine weiterführende, eigenständige Schule.
Um für beide Schulen ein zukunftsfähiges Standort- und Schulkonzept zu entwickeln, fand 2019 der Architektenwettbewerb „Grundschule und Park-Realschule in Stuttgart-Stammheim Neu- und Erweiterungsbau“ statt. Das Hamburger Architekturbüro bof Architekten bücking, ostrop & flemming partnerschaft mbb überzeugte mit seinem Konzept eines modernen und angemessenen Schulraums.
Für dieses Erweiterungsvorhaben ist weiterer Platz auf dem Schulgelände nötig. Der Hübner-Pavillon hat eine sehr exponierte Lage auf dem Gelände. Das Vorhaben sieht vor, dass er abgebrochen wird. Zwischenzeitlich ist der Bau unter Denkmalschutz gestellt worden. Mit dem Hübner-Bau auf dem Schulgelände kann der Neu- und Erweiterungsbau nicht realisiert werden. Da die Schulgemeinde in Stammheim die neuen Gebäude jedoch dringend benötigt, müssen wir eine Lösung entwickeln.
Wir beantragen:
1. Die Verwaltung stellt dar, ob es eine Möglichkeit gibt, das Erweiterungsvorhaben auf dem Schulgelände unter Erhalt des Hübnerbaus durchzuführen.
2. Die Verwaltung prüft den fachgerechten Abbau des Hübner-Pavillons sowie die möglichen Kosten und startet parallel die Suche nach einem neuen Standort, um das denkmalgeschützte Gebäude – vorzugsweise in Schulnähe – wiederherzustellen.
3. Falls der Abbau und die Wiederherstellung des Hübner-Pavillons nicht umsetzbar sind, stellt die Verwaltung dar, wie das Erweiterungsvorhaben alternativ realisiert werden kann.
4. Die Verwaltung stellt dar, mit welcher zeitlichen Verzögerung des Projekts zu rechnen ist und wie die Schulen am Standort in der Zwischenzeit entlastet werden können, beispielsweise durch vorzeitige Errichtung der anderen Baukörper des Siegerentwurfs oder ein befristetes Interimsgebäude auf einem angrenzenden Grundstück.

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