Neustart


Max-Eyth-See

Grillverbotsschild in einem Naherholungsgebiet

Credits Bild: Mit Hilfe von KI erstellt

Amtsblatt 19/2026

Neustart für den Max-Eyth-See

Der Max-Eyth-See ist eines der schönsten Naherholungsgebiete unserer Stadt. Gerade deshalb muss alles darangesetzt werden, seine Aufenthaltsqualität dauerhaft zu erhalten. Die Realität zeigt jedoch: Insbesondere an Wochenenden sowie an Feiertagen kommt es regelmäßig zu einer massiven Überlastung des Geländes. Zurückgelassene Grillkohle, Einweggrills, Verpackungen und sonstige Abfälle prägen nach diesen Tagen häufig das Erscheinungsbild. Ein Naherholungsgebiet darf nicht regelmäßig aussehen wie ein Festgelände nach einer Großveranstaltung. Deshalb wird der Sicherheitsdienst künftig – auf unsere Initiative hin – wieder eingesetzt.

Bereits in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass dessen Präsenz wesentlich dazu beigetragen hat, die Situation vor Ort zu verbessern. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung wurde der Sicherheitsdienst eingestellt. Umso erfreulicher ist es, dass wir jetzt eine Lösung für seine Finanzierung gefunden haben.

Aber auch der Sicherheitsdienst stößt an seine Grenzen. Wo sich viele Menschen zum Grillen treffen, entstehen zwangsläufig große Müllmengen und erhebliche Belastungen für die Freiwillige Feuerwehr, die allzu häufig ausrücken muss. Aus diesem Grund halten wir ein Grillverbot an Wochenenden sowie an gesetzlichen Feiertagen für einen verhältnismäßigen Schritt. Das Grillen soll nicht grundsätzlich verboten werden, sondern gezielt dort eingeschränkt werden, wo die größten Belastungen entstehen. Mit diesem Vorschlag würde die Stadt zugleich einer langjährigen Forderung des Bezirksbeirats Mühlhausen nachkommen, der sich parteiübergreifend für ein Grillverbot ausgesprochen hat.

Wir sind überzeugt, dass erst die Kombination aus einem wieder eingesetzten Sicherheitsdienst und einem Grillverbot an den besonders belasteten Tagen die Situation am Max-Eyth-See nachhaltig verbessern wird. Das Grillverbot schafft eine klare und einfach kontrollierbare Regelung für den Sicherheitsdienst. Verstöße können unmittelbar festgestellt und konsequent geahndet werden. Zugleich würde ein Grillverbot dazu beitragen, die an den besonders stark frequentierten Tagen regelmäßig aus dem Ruder laufende Verkehrssituation rund um den Max-Eyth-See zu entschärfen und dadurch auch die Zufahrts- und Rettungswege besser freizuhalten. Das Zusammenspiel beider Maßnahmen bietet die Chance, das Naherholungsgebiet wieder zu einem sauberen und attraktiven Ort für alle Bürger zu machen.

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