Photovoltaik


Dachflächen und Begrünung

Antrag: Dachflächen optimal für Klimaschutz und Energiewende nutzen – Begrünung und Photovoltaik ermöglichen.

Der Weg in die Klimaneutralität bzw. hin zum Verzicht auf fossile Energieträger und gleichzeitig Maßnahmen zur lokalen Klimaverbesserung stellen uns alle vor große Herausforderungen. Eine Chance auf Erfolg gibt es nur, wenn wir einen möglichst großen Strauß an Möglichkeiten kraftvoll in die Tat umsetzen. Dabei spielen sowohl Dachbegrünungen wie auch Photovoltaikanlagen auf Dächern eine wichtige Rolle.

Die gemeinsame Belegung der gleichen Dachfläche mit beiden Optionen galt längere Zeit als nicht komplett kompatibel. Zwischenzeitlich erfahren wir vermehrt aber auch von Projekten, bei denen beide Themen erfolgreich auf der gleichen Dachfläche in großem Umfang kombiniert werden. So berichteten z.B. die Stadtwerke Bamberg bei der Klausur des Aufsichtsrats unserer Stadtwerke, dass durch eine bisher eher untypische V-förmige
Anordnung der Photovoltaik-Paneele auf begrünten Dächern eine höhere Quote Photovoltaik-Paneele möglich ist als bei einer shed-artigen Anordnung.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob es in unserer Stadt noch baurechtliche Regelungen gibt, welche die optimale Ausschöpfung der Dachflächen zur Begrünung oder Stromerzeugung behindert bzw. wie aktuell unsere Förderprogramme in diesem Bereich sind?

Wir fragen daher die Verwaltung und bitten zeitnah um Beantwortung im Ausschuss für Klima- und Umwelt:

1. Welche aktuellen Erkenntnisse hat die Stadtverwaltung zur Frage der kombinierten Nutzung von Dachflächen?

2. Wie groß ist die Einschränkung der jeweiligen Nutzung bei Kombination beider Nutzungen auf der gleichen Dachfläche?

3. Gibt es Vorschriften oder Regelungen der Stadt, welche die Nutzung der Dachflächen in
diesem Sinne hindern?

4. Welche der beiden Nutzungen hält die Stadtverwaltung für prioritär, sollte nicht eine
100% Kombination beider Optionen möglich sein?

5. Gibt es Anhaltspunkte für Mehrkosten im Betrieb / der Unterhaltung von solchen
kombinierten Dachflächen?

6. Ist das kommunale Förderprogramm für Dachbegrünungen im Bestand ausreichend
ausgestattet und attraktiv gestaltet? Ausweislich des Blicks aus dem Rathaus auf die
Gebäude in der Innenstadt scheint es hier noch großes Potential zu geben.

Antragssteller: Alexander Kotz / Fritz Currle / Ioannis Sakkaros / Bianka Durst

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Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (193,4 KiB)

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