Quo vadis Bargeld?


Bargeldlose Busse bei der SSB

Credits Bild: Mit Hilfe von KI erstellt

Antrag: Wer bezahlt wie künftig in den Bussen der SSB?

Die Entscheidung der SSB, die Möglichkeit der Barzahlung in ihren Bussen im kommenden Monat einzustellen, ist aus Sicht des Unternehmens nachvollziehbar. Es möchte seine Prozesse digitalisieren, effizienter gestalten und so zu Kosteneinsparungen kommen.

Allerdings haben Interessensgruppen wie der Stadtseniorenrat sowie der Fahrgastbeirat des Tarif- und Verkehrsverbundes Stuttgart darauf hingewiesen, dass dies vor allem in dieser Kurzfristigkeit zu Nachteilen für bestimmte Kundengruppen führen könnte.

Diese Argumente halten wir als CDU-Gemeinderatsfraktion für stichhaltig und möchten die Vorteile für die SSB mit den Nachteilen für bestimmte Fahrgastgruppen abwägen. Dafür benötigen wir in einer der nächsten Sitzungen des STA detaillierte Auskunft zu den gestellten Fragen durch die SSB mit dem Ziel, eine für alle Seiten verträgliche und umsetzbare Lösung gemeinsam zu finden.

Anlässlich der Ankündigung der SSB, die Möglichkeit der Barzahlung von Fahrscheinen in ihren Bussen zum 1. Juli einzustellen, beantragen wir, dass zwingend davor in einer der nächsten Sitzungen des STA noch im Juni ein Vertreter der SSB eingeladen wird und zu folgenden Fragen Stellung nimmt:

1.) Welche Gründe haben bei der SSB dazu geführt, künftig in ihren Bussen nicht mehr Fahrkarten gegen Barzahlung anzubieten?

2.) Wie viele Personen nutzen pro Monat in den SSB-Bussen die Möglichkeit, ihre Fahrkarte in bar zu bezahlen? Wie hoch ist dabei der Anteil älterer Menschen und wie viele Minderjährige machen von dieser Möglichkeit Gebrauch?

3.) Wie haben sich diese Zahlen in den vergangenen Jahren entwickelt?

4.) Sind der SSB die Gründe im Einzelnen bekannt, weshalb ein Fahrschein auf diese Weise erworben wird?

5.) Gibt es auch in Zukunft weiterhin die Möglichkeit, eine Fahrkarte im Bus zu kaufen und wenn ja, wie kann diese dann bezahlt werden? Welche Alternativen stehen für die genannten Nutzergruppen zur Verfügung?

6.) Wäre eine Übergangszeit denkbar, in der die Fahrgäste darauf hingewiesen werden, dass - beispielsweise erst zum Jahreswechsel - die Bezahlung in bar entfällt, sodass sie sich mit einem größeren zeitlichen Vorlauf darauf einstellen können?

Antragssteller: Jürgen Sauer / Beate Bulle-Schmid / Leonard Rzymann

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Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (49,0 KiB)

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