Rosensteinbrücke


Gegen eine Sperrung


CDU-Fraktion lehnt eine autofreie Rosensteinbrücke ab!

Die CDU-Fraktion stellt sich gegen die Fortsetzung der ideologischen Verkehrspolitik des öko-sozialen Lagers für eine autofreie Rosensteinbrücke.

Vor wenigen Wochen musste die Rosensteinbrücke aufgrund von Schäden für den KFZ-Verkehr gesperrt werden. Die Entscheidung zur Schließung der Brücke halten wir in Anbetracht der Korrosionsschäden für eine richtige Entscheidung, um einen möglichen Brückeneinbruch – ähnlich wie in Genua – zu verhindern. Dennoch haben wir bei der Entscheidung des Gemeinderats vor wenigen Wochen bedauert, dass die anderen Fraktionen im Rathaus es nicht anerkennen wollen, dass eine Wiedereröffnung der Wilhelmsbrücke für den KFZ-Verkehr eine Notwendigkeit darstellt, – wenn auch nur als Teillösung, da eine vollständige Übernahme des Verkehrsaufkommens über die Brücke kaum möglich erscheint. Insgesamt sehen wir es als unausweichlich an, dass die Stadt zügig eine Zwischenmöglichkeit findet, zum Beispiel durch eine Interimsbrücke, damit die wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Stuttgarter Norden und Bad Cannstatt wiederhergestellt wird. Gerade für die angrenzenden Wohngebiete und den Einzelhandel in der Altstadt wäre die Verbindung wichtig.

Aufgrund der Notwendigkeit der Brücke wundert es uns viel mehr, dass Bündnis 90/ Die Grünen, SPD, Die FrAKTION und PULS in einem gemeinsamen Antrag fordern, dass die neue Rosensteinbrücke künftig autofrei werden soll.

„Wir als CDU-Gemeinderatsfraktion lehnen diesen Vorschlag ab, denn die Rosensteinbrücke stellt für Berufspendler, Gewerbetreibende (zum Beispiel Handwerker etc.) und den Cannstatter Einzelhandel eine wichtige Verkehrsverbindung dar. Seit der Schließung müssen je nach Ausgangslage über die König-Karl-Brücke oder die Reinold-Maier- Brücke erhebliche Umwege von bis zu 5,0 Kilometer genommen werden. Dies ist aus Perspektive der Umwelt nicht zielführend, denn längere Fahrtwege führen zu einem größeren CO2-Ausstoß und sorgen zudem für mehr Lärm in den angrenzenden Wohngebieten. Darüber hinaus bangen die Gewerbetreibenden, – welche für Steuereinnahmen in dieser Stadt sorgen – um Ihre Kundschaft und Aufträge.“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beate Bulle-Schmid.

Wir bitten die Antragsteller darum, von dieser Idee Abstand zu nehmen. Die Anliegen der Bewohner und des Einzelhandels aus dem Stadtbezirk müssen beachtet werden. Die Fürsprecher des Verkehrsversuchs an der Wilhelmsbrücke möchten wir zudem nochmals an die Beschlussfassung des Gemeinderats erinnern. Im Beschluss haben die Befürworter der Schließung immer auf die alternativ zur Verfügung stehende Rosensteinbrücke verwiesen.

Für uns als CDU-Gemeinderatsfraktion steht außer Frage: „Eine neue Rosensteinbrücke soll als Chance für die Stadtgestaltung genutzt werden, um die Attraktivität am Neckar für ALLE zu verbessern. Es darf jedoch keine einseitige Lösung sein, – die grundsätzlich gegen den Individualverkehr geht.“, so Bulle-Schmid abschließend.

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