Sauber und innovativ - Stuttgart geht voran


Wir alle kennen die Situation: Bei einem Spaziergang durch das Stuttgarter Stadtgebiet möchte man seinen Abfall loswerden und sucht vergebens nach einem Mülleimer. Durch Investitionen der Landeshauptstadt in den vergangenen Jahren wurden öffentliche Plätze auskömmlich mit Abfalleimern ausgestattet. In den Naherholungsgebieten (z. B. Rotwildpark) und zahlreichen Straßenzügen hingegen stellt sich die Situation anders dar, hier muss lange gesucht werden, bis ein Mülleimer gefunden wird. Dies führt oft dazu, dass Müll in die Grünanlagen geschmissen wird. Wir möchten diese Situation ändern und im gesamten Stadtgebiet ausreichend Abfalleimer aufstellen, dazu an mehreren Stellen innovativ.

Andere Kommunen haben bereits innovative Lösungen gefunden. Ein gutes Beispiel ist Kassel, die seit wenigen Monaten solarbetriebene Mülltonnen einsetzten, welche den Müll eigenständig pressen können. Wir sind von dieser innovativen Idee begeistert. Der örtliche Abfallwirtschaftsbetrieb konnte durch diese solarbetriebenen Abfalltonnen die kostspieligen Leerungen reduzieren. Darüber hinaus kann durch eine App der aktuelle Füllstand der Mülltonne zu jeder Zeit abgerufen werden.
Für uns als CDU-Gemeinderatsfraktion ist eine saubere Stadt wichtig. Wir möchten, dass sich die derzeitige Situation ändert und im gesamten Stadtgebiet ausreichend Abfalleimer aufstellt werden, dazu an mehreren Stellen innovativ.

Wir bitten die Stadtverwaltung daher zu prüfen:

1. Die Verwaltung erstellt eine Übersicht über die aktuelle Mülleimerdichte im Stuttgarter Stadtgebiet.

2. Die Stadtverwaltung holt sich umfassende Informationen zu solarbetriebenen Mülltonnen ein (Anschaffungskosten, Wartungskosten, Fortbildungen für Mitarbeiter etc.).

3. Die Verwaltung erarbeitet fortführend einen Masterplan, welcher die Verdichtung der Mülleimer in Stuttgart zum Ziel hat, hierbei werden auch vermehrt solarbetriebene Mülltonnen eingeplant.

4. Um eine schnelle Umsetzung zu ermöglichen, legt die Stadtverwaltung einen realistischen Zeitstrahl vor.

Antragssteller: Maximilian Mörseburg / Ioannis Sakkaros / Dr. Markus Reiners / Beate Bulle-Schmid

Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (238,4 KiB)

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