Schillerstraße


Facelift

Antrag: Die Schillerstraße braucht auf dem Weg zur finalen Gestaltung noch ein facelift für die Zwischenzeit

Stadtverwaltung und Gemeinderat sind sich seit vielen Jahren einig, dass die Schillerstraße zwischen Hauptbahnhof und der Königstraße nach der Fertigstellung des neuen Bahnhofs eine völlig andere Erscheinung erhalten soll. Der City-Ring soll von der Schillerstraße auf die Wolframstraße verlegt werden, die Schillerstraße nur noch den Busverkehr, Taxi und Ziel- und Quellverkehr abwickeln. Die Straße soll eine hohe Aufenthaltsqualität bekommen und die Brücke von der „alten City“ in die „neue City“ schlagen.

So weit, so gut. Bis zu diesem Zielszenarium wird es aber noch etliche Jahre dauern. Der neue Bahnhof soll 2025 in Betrieb gehen, danach können dann die Eisenbahnbrücken über der Wolframstraße abgebrochen werden, bevor dann im Anschluss die Wolframstraße so gestaltet werden kann, dass sie den Verkehr von der Schillerstraße aufnehmen kann. In dieser Folge kann dann die Schillerstraße final umgestaltet werden – wir sprechen hier sicher von den Jahren 2028 oder etwas später.

Für uns als CDU-Fraktion ist aber nicht vorstellbar, dass die Schillerstraße bis dahin in ihrem heutigen Erleben verharrt. Unabhängig von der Baustelleneinrichtung am Bahnhof ist der Bereich entlang der Schillerstraße völlig ungeordnet und übermöbliert. Die alten Dächer der Bushaltestellen, verschiedene Fahrradabstellboxen, der Proteststand der S21-Gegner oder der Taxistand in der Mitte der Straße vermitteln alles andere als eine Aufenthaltsqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger und die Besucher Stuttgarts. Das kann niemals der Zustand zur Eröffnung des Bahnhofs 2025 sein, und auch nicht unsere Visitenkarte auf dem Weg nach 2025.

Wir beantragen daher:

1.) Die Stadtverwaltung erstellt einen Gestaltungsplan für die Schillerstraße und das direkte Umfeld für die Zeit bis zur finalen Umgestaltung. Ziel soll ein aufgeräumter Straßen- und öffentlicher Raum mit Aufenthaltsqualität entlang der Straße sein.

2.) Neue gestalterische Elemente z.B. die Überdachungen der Bushaltestellen sind so zu planen, dass sie später in die finale Gestaltung integrierbar sind.

3.) Die Stadtverwaltung nimmt zeitnah Kontakt mit den Eigentümern der angrenzenden Gebäude auf, um die Gestaltung der Straße und eventuelle Planungen der Gebäude (z.B. Königstraße 1-3, Schlossgartenhotel, ehemaliger Hindenburgbau oder Steigenberger Hotel) aufeinander abzustimmen.

4.) Die Stadtverwaltung berichtet im Oktober 2022 im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik über das weitere Verfahren.

Antragssteller: Alexander Kotz / Beate Bulle-Schmid / Dr. Carl-Christian Vetter / Bianka Durst

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Hier finden Sie den Antrag zum Downloaden:

Antrag als PDF (187,6 KiB)

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