Sharing-Konzepte barrierefrei ausbauen!


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Antrag als PDF (254,0 KiB)

Mit einer Reihe von Car- und BikeSharing-Angeboten bietet unsere Stadt den Stuttgarterinnen und Stuttgartern, aber auch den zahlreichen Menschen aus dem Umland die Möglichkeit, nachhaltig im Stadtgebiet mobil zu sein, ohne im Zweifelsfall auf das Auto verzichten zu müssen. Verwaltung und Gemeinderat haben deswegen schon mehrfach die Absicht erklärt, auch weiterhin Sharing-Konzepte in Stuttgart stärken zu wollen.

Als inklusive Stadt möchten wir, dass es möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt ermöglicht wird solche Angebote wahrzunehmen. Bisher sind allerdings die Sharing-Angebote allen voran auf den "Standardnutzer" ausgerichtet. Es fehlen hierdurch Angebote und Möglichkeiten der Sharing-Mobilität für Mitbürger mit einer körperlichen Beeinträchtigung. In der Zwischenzeit wurde auf dem Markt ein Modell des mobilen E-Sharings für Rollstuhlfahrer entwickelt, so u.a. das "WheeM-i" (Wheelchairs Mobility Interface). Dieses bietet Rollstuhlfahrern die Möglichkeit mit E-Mobilität einen Sharing-Dienst wahrzunehmen und somit echte Mobilität zu erleben.

Viele Menschen können sich kein umgebautes Fahrzeug kaufen, weil sie es sich nicht leisten können oder wollen. Es gibt private Mietwagenunternehmen, die deutschlandweit speziell Fahrzeuge für behinderte und bewegungseingeschränkte Menschen anbieten. Für behinderte Menschen besteht sowohl die Selbstfahrermöglichkeit als auch die Mitfahrmöglichkeit. Das Fahrzeug kann auch von nichtbehinderten Fahrern genutzt werden.

 

Deshalb fragen wir:

1. Gibt es bereits Car-Sharing-Konzepte, die Fahrzeuge für behinderte und bewegungseingeschränkte Menschen vorsehen? Welche Möglichkeit gibt es, dass Stuttgarter Car-Sharing Anbieter diese Fahrzeug-Option in ihren Produktkatalog aufnehmen?

2. Ist von Seiten der Stadtverwaltung die Etablierung eines Sharing-Dienstes für Rollstuhlfahrer angedacht?

3. Wie beurteilt die Stadtverwaltung ein solches Sharing-Konzept für die Landeshauptstadt?

4. Gibt es bereits vergleichbare Sharing-Konzepte aus anderen deutschen oder internationalen Großstädten?

5. Welche möglichen Herausforderungen und Kosten sind mit der Etablierung eines solchen Dienstes verbunden?

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