Sorgenkind Schulstraße


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Die Schulstraße als zentrale Verbindung zwischen Königstraße und Marktplatz hat
schon bessere Tage erlebt. Immer mehr geschlossene Geschäfte und leerstehende
Ladenflächen, eine aus der Zeit gefallene architektonische Gestaltung und ein
Straßenbelag wie ein Flickenteppich, der vor allem bei feuchter Witterung auch noch
gefährlich rutschig ist.
Wir wollen nicht weiter beim Niedergang dieser Einkaufszeile mit großer Tradition
zusehen und fordern die Stadtverwaltung auf, alle notwendigen Schritte dafür zu
unternehmen, dass die Schulstraße ihrem „Ehrentitel“ wieder gerecht werden kann,
Deutschlands „erste Fußgängerzone auf zwei Ebenen“ zu sein, wie die Stuttgarter
Zeitung Mitte Juli in dem Artikel „So prachtvoll war die Schulstraße früher“ schreibt.
Deshalb beantragen wir:
1. Die Stadtverwaltung richtet nach der Sommerpause einen „Runden Tisch
Schulstraße“ ein, in dem sie regelmäßig und ämterübergreifend mit den betroffenen
Ladenbesitzern und Hauseigentümern entlang der Schulstraße sowie
Interessenverbänden, wie zum Beispiel der CIS, Dehoga, der „Allianz für ein
sicheres und lebendiges Stuttgart“ und dem Einzelhandelsverband, sämtliche Themen bespricht und Vorschläge für Lösungen gemeinsam erarbeitet.
2. Mit zu den ersten Themen sollte aus unserer Sicht neben der Möglichkeit eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs/Architektenwettbewerbs für die Neugestaltung der Schulstraße auch die Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für die dortigen Ladenflächen gehören, das wie bei dem erfolgreichen Beispiel in der Calwer Passage auch künstlerisch-kreative Nutzungen und interimistische Formen vorsehen sollte.

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