Unsägliche Bretterwand auf der Insel am Max-Eyth-See entfernen


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Wir beziehen uns auf die jüngsten Presseverlautbarungen und den doch hörbaren Aufschrei in der Bevölkerung. Am vergangenen Samstag haben wir die Situation am Max-Eyth-See begutachtet. Wir waren doch einigermaßen erstaunt über die Art und Weise, wie man Mensch und Natur auseinanderdividiert.
Der Max-Eyth-See ist für die Menschen am nördlichen Neckar ein wichtiges und sehr willkommenes Naherholungsgebiet. Viele Menschen haben keinen eigenen Garten und oft keinen Balkon. Sie sind auf öffentliches Grün angewiesen, das ihnen nicht auf diese Weise genommen werden darf. Natürlich wollen wir die Lebensräume von Pflanzen und Tieren schützen. Die Sichtschutzwand auf der Insel am Max-Eyth-See nimmt den Menschen jedoch nicht nur die Erlebbarkeit der Natur, sondern beeinträchtigt die Natur selbst in eklatanter Weise. Wir dürfen die Menschen nicht auf diese Weise vom Grün abschirmen und wir dürfen nicht derartig übertreiben.
Für die Bretterwand haben wir kein Verständnis. Die Tiere müssen in der Großstadt nicht auf solch übertriebene Weise zu Lasten der Menschen geschützt werden. Die viel zu dominante Holzmauer muss nach unserer Einschätzung entfernt werden.
Auch der Zaun ist überdimensioniert. Um den Uferbereich und das Brutgebiet zu schützen, hätte es ein weniger dominanter und massiver Zaun getan, mit halber Höhe. So wie er auf dem Weg zur Gastronomie steht, würde das gleiche Ziel erreicht werden. Wer drüber möchte, überklettert sowohl diesen, wie auch einen niedrigeren Zaun.
Wir beantragen daher und fragen:
Wir beantragen daher, dass hier Änderungen erfolgen und bitten uns zeitnah mündlich und schriftlich zu berichten, welche alternativen Möglichkeiten gesehen werden, Mensch und Natur in Einklang zu bringen.

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