Verzicht auf Schulgeld bei Fach- und Meisterschulen


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Antrag als PDF (200,5 KiB)

Die Fach- und Meisterschulen sind in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Stuttgart, ob der Fachkräftenachwuchs im mittleren Führungsmanagement in den Betrieben gesichert und deren Ausbildungsfähigkeit garantiert werden soll oder ob sie Impulse für eine dynamische Entwicklung der Aus- und Weiterbildung in Stuttgart geben und damit einen innovativen Ansatz verfolgen. Auch die Entwicklung zu Betriebsnachfolgerinnen und Betriebsnachfolger ist möglich und damit tragen sie zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Stuttgart ganz wesentlich bei.

Die Stadt Stuttgart hat entsprechend der sehr breit und vielfältig aufgestellten beruflichen Schulen ein großes und spezialisiertes Angebot an öffentlichen Fachschulen. Viele dieser Angebote haben einen überregionalen Einzugsbereich und stehen im Wettbewerb mit anderen Schulstandorten im ganzen Bundesgebiet. Die Abschaffung des Schulgeldes wird die Konkurrenzfähigkeit der von der Stadt unterhaltenen öffentlichen Fachschulen gegenüber anderen Städten erhöhen. Die Lebenshaltungskosten in der Region Stuttgart sind sehr hoch.
In der Abwägung welche Fachschule besucht wird, fällt neben der Höhe der Lebenshaltungskosten am Schulstandort auch die Höhe des Schulgeldes mit ins Gewicht. Mit der von der Stadt Stuttgart zu steuernden Höhe des Schulgeldes bzw. mit dem Verzicht auf diese werden unsere Fach- und Meisterschulen im bundesweiten Wettbewerb gestärkt, was auch deren Weiterentwicklung und eine Stabilisierung der Schülerzahlen fördern würde.

Die CDU Gemeinderatsfraktion beantragt künftig auf die Erhebung von Schul- und Materialgeld an Fach- und Meisterschulen zu verzichten.

Deshalb beantragen wir für das Schulverwaltungsamt

*Hier folgt ein umfangreiches Zahlenwerk, dass Sie bitte der oben angefügten PDF-Datei entnehmen.

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