Wohnungsbau ohne Abstriche in der Doggerstraße 11-15


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Die Bauvereinigung Vaihingen auf den Fildern will ihre Wohnhäuser in der Doggerstraße 11, 13 und 15 abreißen und neu bauen, nachdem sich der ursprüngliche Plan, die drei Gebäude aus dem Jahr 1936 zeitgemäß zu renovieren aufgrund der maroden Bausubstanz als unwirtschaftlich herausgestellt hat.
Statt den bisherigen 21 Wohneinheiten sollen nun 29 Wohneinheiten geschaffen und die Wohnfläche von 1052 Quadratmeter auf bis zu 2020 Quadratmeter nahezu verdoppelt werden: barrierefrei, rollstuhlgerecht und entsprechend der hohen energetischen Standards in einer modernen Holzständerbauweise.
Am 23. Juni 2020 wurde das Vorhaben im Bezirksbeirat Vaihingen mit großer Mehrheit unterstützt und danach die Pläne beim Baurechtsamt eingereicht. Von dort liegt mittlerweile die Nachricht vor, dass der Bauantrag nicht genehmigungsfähig sei, weil der Bebauungsplan vor Ort ein Mischgebiet mit einem Gewerbeanteil von 50 Prozent vorsehe, der in den neuen Gebäuden umgesetzt werden müsse.
Wir sind nicht bereit, diese Antwort zu akzeptieren und überzeugt davon, dass eine Lösung möglich ist, mit der sich sowohl der Satzungszweck des Bauherrn als Wohnungsbaugenossenschaft einhalten, wie auch der Status Quo der ausschließlichen Wohnnutzung in diesen Gebäuden weiterhin bewahren lässt.
Deshalb beantragen wir:
Die Verwaltung ruft diesen Sachverhalt in einer der nächsten Sitzungen des STA als Tagesordnungspunkt auf und präsentiert einen Lösungsvorschlag, über den in derselben Sitzung entschieden werden kann.

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